HAENS'CHE WEISSVALI MAYERTRIOSINTI NIGHTPRESSDISCOGRAPHYSOUNDSCONCERTSPHOTOSCONTACT

FEATURING MICKY BAMBERGER

Zwar hat Haens’che Weiss mit dem Schnuckenack-Reinhardt Quintett und später mit seiner eigenen Formation wesentlich zum Bekanntwerden des Zigeunerjazz beigetragen, hat es aber nicht dabei bewenden lassen. Er hat sich einen weiten musikalischen Horizont erschlossen und dabei sowohl den Jazz als auch die Musik allgemein für sich neu entdeckt. Der Gitarrist verblüfft seine Zuhörer mit einem atemberaubend virtuosen und souveränen Spiel, das magisch-poetisch und doch voll Tempo, Witz und Spontanität ist.

Vali Mayer, seit 50 Jahren auf der Bühne und eben erst 70 geworden, spielte ursprünglich Banjo, und das schon bald so erfolgreich, dass er nach Paris gerufen wurde, um Koryphäen wie Albert Nicholas und Bill Coleman zu begleiten. Schnell brachte er es auch als Kontrabassist zu grosser Meisterschaft und spielte u.a. mit Kenny Clarke, Miles Davis und Charles Aznavour. Vali Mayer geht mit grosser Sensibilität auf seine Partner ein. Ausser der technischen Bandbreite und Perfektion vermögen auch seine Vokaleinlagen, sei es Blues oder Scat, zu faszinieren.

Micky Bamberger, von klein auf ein Bewunderer seines Onkels Haens’che, begann als Vierjähriger Gitarre zu spielen, etwas später Geige, Akkordeon und in seinem 14. Lebensjahr Klavier. Nach Solo-Auftritten spielte er mit seinen Brüdern Vano und Terangi im Trio, später auch im Quartett mit Titi Winterstein. Erroll Garner und Oscar Peterson sind Micky Bambergers grosse Vorbilder, aber selbst sie lassen ihn sein musikalisches Sinti-Erbe nie vergessen.

Südkurier v.7.12.04
An diesem Abend sitzt Haens'chens Neffe, Micky Bamberger am Piano. Finger wie Schlangen und dann wieder hart wie Hämmer hat der Pianist Micky Bamberger und er fügt sich wunderbar ein in die kongeniale Musikalität von Haensche Weiss und Vali Mayer.

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